Fasten und Gesundheitsurlaub

Basenfasten ...

... ist eine Kur mit Obst und Gemüse zur sanften Entgiftung. Es werden alle säurebildenden Nahrungsmittel für einen bestimmten Zeitraum weggelassen. Es kommt zur verstärkten Ausleitung von Säure. Beim Basenfasten darf man daher essen, satt werden und dabei genießen. Dadurch wird das heutzutage strapazierte Geschmacksempfinden entlastet und die Fastenzeit wird zu einem erfahrbaren Gesundheitserlebnis.

Es kommen während der Fastenzeit nur basenbildende Lebensmittel – im Wesentlichen frisches Obst, knackige Salate, frische Kräuter, Keimlinge und leckere Gemüsegerichte – auf den Tisch. Die den Stoffwechsel belastenden Säurebildner wie alle tierischen Produkte, aber auch Brot, Süßigkeiten und Alkohol sind in der Basenfastenzeit tabu. Das heißt, auch Vegetarier und Veganer können übersäuert sein, übersäuert sein, denn nicht nur die tierischen Produkte sind Säurebildner. Säurebildner sind all jene Nahrungsmittel, die während des Verdauungsprozesses vom Stoffwechsel zu Säuren umgebaut und im Normalfall wieder ausgeschieden werden. Wenn die tägliche Säurezufuhr dauerhaft zu hoch ist, dann entsteht eine Säurelast – Säuren werden im Körper, meist im Bindegewebe, zwischengelagert und können zu gesundheitlichen Störungen führen: Von Verdauungsbeschwerden über Allergien und Infektanfälligkeit bis hin zu hormonellen Störungen. Übersäuerung hemmt zudem die Ausscheidungsfunktion und erschwert das Abnehmen.

Ein bis zwei Wochen Basenfasten wirken diesem ungesunden Ungleichgewicht entgegen und helfen, Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten. Eine Basenfasten-Kur hilft, die Weichen für eine dauerhafte „basenreiche“ Ernährung zu stellen, damit in Zukunft täglich mehr Obst und Gemüse und Salat auf den Teller kommen. Die Basenfasten-Kur dient als Einstieg in diesem Umdenkungsprozess.

Fasten nach Dr. Buchinger ...

... wird auch Fasten für Gesunde genannt. Es werden zeitlich befristet nur Suppen und Säfte zu sich genommen. Täglich werden maximal 300 kcal verabreicht. Der Körper stellt auf Fastenstoffwechsel um und sie haben kein Hungergefühl. Nach den Erfolgen des Heilfastens im klinischen Bereich wurde die von Dr. Buchinger entwickelte Fastenmethode auch für die breite Öffentlichkeit adaptiert und beschrieben. Bei dieser bewährten Methode gibt es einmal täglich einen Frucht-/Gemüsesaft zur Vitaminversorgung, einmal täglich eine Gemüsebrühe zur Mineralstoffversorgung, Kräutertee nach Belieben und viel Wasser zu trinken. Der gesamte Körper, besonders das Verdauungssystem, alle Blutgefäße und die Haut regenerieren sich intensiv während des Fastens. Wichtig ist auch die seelisch-spirituelle Dimension des Fastens. Die Gedanken werden klarer, Entscheidungen sind leichter zu treffen, die Seele öffnet sich und die Sicht auf das Wesentliche, die eigene Mitte fällt leichter. Oft verhelfen vom Körper ausgeschüttete Glückshormone zu einem wunderbaren Hochgefühl.